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Sardinien

ab / bis Olbia

Urlaub in Europa
11 Vermieter in 71 Städten

Sardinien

ab / bis Olbia

8 Tage / 600 km
Beste Reisezeit: Mai bis Juni oder September bis Oktober

Auf dieser Wohnmobilreise lernen Sie die abwechslungsreichen Landschaften und kulturellen Höhepunkte im nördlichen Sardinien kennen. Neben den immer wieder schönen Küstenabschnitten mit traumhaften weißen Sandstränden haben Sie Gelegenheit, mehr über die bewegte Geschichte Sardiniens zu erfahren – etwa in Sassari und Alghero. Spektakuläre Natur im Hinterland rundet das Programm ab.

Ankunft in Olbia und Übernahme des Campers

Ihre Reise beginnt in Olbia, mit ca. 58.000 Einwohnern viertgrößte Stadt Sardiniens, am gleichnamigen Golf von Olbia, der zum Tyrrhenischen Meer gehört. Olbia hieß lange Zeit, vom Mittelalter bis 1939, Terranova und wird von den Einheimischen auf Sardisch weiterhin Terranòa genannt.

Die beschauliche Innenstadt mit der Haupteinkaufsstraße Corso Umberto ist der Gegenpol zu den in der Hauptsaison von Tausenden Touristen befahrenen Hauptverkehrsadern. Die umgebaute Hafenpromenade zieren heute Allerwelts-Modegeschäfte. Wer typisch mediterrane enge Gassen bevorzugt, ist abseits der Einkaufsmeile besser aufgehoben.

Service & Tipps
Nuraghen – eine historische Besonderheit Sardiniens
Auf der 246 m hohen Punta Casteddu steht die Befestigung Cabu Abbas mit herrlichem Ausblick und der Nuraghe, eine Besonderheit der sardischen Geschichte. Nuraghen sind prähistorische und frühgeschichtliche Turmbauten, die vermutlich als Kultstätten dienten. Vom Stadtteil Osseddu-Olbia 2 fährt man über eine Betonstraße weiter und erreicht dann einen Platz mit einem Brunnen. Von hier aus geht es zu Fuß etwas bergauf noch ungefähr 400 Meter weiter.

Olbia – Palau

Tagesetappe: ca. 60 km

Routenvorschlag: Olbia – Porto Cervo – Palau

Entdecken Sie die Costa Smeralda mit dem Jetset-Tummelplatz Porto Cervo. Ab Porto Cervo nehmen Sie am besten die Route entlang der bildschönen Küste, über Pitrizza, vorbei an Cala Bitta, dann kurz auf die S125 durch Mulino di Arzachena und gleich wieder rechts Richtung Cannigione, ein hübscher Badeort, über Laconia hoch nach Palau, ein kleiner Hafenort und Ausgangspunkt zu den Maddalena-Inseln.

Service & Tipps
Von der Insel auf die Insel
Lohnenswert ist ein Ausflug zum vorgelagerten Inselarchipel der Maddalena-Inseln (regelmäßige Fährverbindungen ab Palau).

Lohnende kurze Abstecher von Palau aus
Von Palau aus lohnt die Besichtigung des nahen Kaps Capo d´Orso, das in einem großen vom Wind geformten Felsen gipfelt, dessen Umrisse an einen Bären erinnern. Ein weiteres Ziel unweit von Palau ist Punta Sardegna mit den kleinen Stränden von Porto Rafael.

Palau – Alghero

Tagesetappe: ca. 190 km

Routenvorschlag: Palau – Telti – Calangianus – Tempio Pausania – Castelsardo – Sassari – Alghero

Heute fahren Sie zunächst nach Telti, beliebter Ausgangspunkt zum 1362 m hohen Aussichtsgipfel Punta Sa Beritta. Weiter geht es nach Calangianus und von dort auf der kurvenreichen Panoramastraße nach Tempio Pausania. Diese Gegend ist bekannt für die Korkproduktion. In Castelsardo erreichen Sie die raue Nordwestküste Sardiniens. Der vom Kastell der Aragonier beherrschte Ort liegt an einem felsigen Kap. Die gut erhaltene Stadtmauer und die schmalen Treppengassen machen den Reiz von Castelsardo aus.

Der weitere Verlauf dieser Tagesetappe führt über Sassari, der mit rund 128.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Sardiniens. Die Stadt hat eine bewegte Geschichte hinter sich, im Einflussbereich der mächtigen Seemacht Genua und des Königreichs Aragon und gehörte fast zweieinhalb Jahrhunderte zum neu formierten Königreich Spanien. 1718 wurde ganz Sardinien als Königreich mit dem Herzogtum Savoyen vereinigt, dessen Herrscher 1860 Könige des neuen Nationalstaats Italien wurden, der sich auf der Piazza d´Italia in Sassari stolz präsentiert.

Das Ziel dieser Etappe ist Alghero. Ein Teil der heute knapp 44.000 Einwohner spricht immer noch einen katalanischen Dialekt, da Kolonisten aus Barcelona die Stadt im 14. Jahrhundert besiedelten. Die Altstadt verfügt daher über viele mittelalterliche Baudenkmäler, die typisch für Städte auf dem Gebiet der ehemaligen Krone von Aragon. Dicke Mauern umschließen die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung liegt. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen und Kirchen. Entdecken Sie zu Fuß eine der schönsten Altstädte Sardiniens mit netten Geschäften, dem Hafen und dem besonderen sardischen Flair.

Service & Tipps
Eintauchen in die Vergangenheit in Sassari
Das Museo Nazionale G. A. Sanna an der Via Roma in Sassari auf Sardinien zeigt in erster Linie archäologische Funde aus Grabungen am Ort der römischen Kolonie Turris Libyssonis, dem heutigen Porto Torres.

Ausflugsziele nahe Alghero
Besuchen Sie auch das Capo Caccia (ca. 20 km nordwestlich von Alghero), ein wuchtiger Felsen, der steil ins Meer abfällt, und die Palmavera-Nuraghe (ca. 11 km westlich von Alghero). Die Küste Algheros ist auch für ihre Korallen bekannt.

Alghero – Oristano

Tagesetappe: ca. 100 km

Routenvorschlag: Alghero – Bosa – Cuglieri – Oristano

Die Fahrt geht heute entlang der Küstenstraße zunächst zur malerischen Stadt Bosa an der Mündung des Flusses Temo. In der Nähe des Stadtzentrums liegt der besonders saubere Strand von Bosa Marina. Weiter geht es über Cuglieri mit seiner interessanten Kirche nach Oristano mit knapp 32.000 Einwohnern. Hier mündet der Tirso, der längste Fluss Sardiniens ins Meer. Wegen seiner Überschwemmungen wird er auch der „sardische Nil“ genannt. Sehenswert ist der Dom, der ab 1228 errichtet und später mehrmals um- und ausgebaut wurde.

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Mit dem Trenino Verde durchs malerische Hinterland von Bosa Marina
Die Fahrt mit dem kleinen „Grünen Zug“ Trenino Verde von Bosa Marina nach Macomer, an den Stränden von Pedras Nieddas vorbei, das Tal des Flusses Abba Mala hinauf und schließlich in Richtung Modolo, Tresnuraghes und Sindia.

Ausflug in die Antike
Nahe Oristano (ca. 20 km westlich) bietet sich ein Abstecher zu den Ausgrabungsstätten von Tharros an, den Resten einer antiken Stadt, auf dem teilweise nur 100 m breiten Südzipfel der Sinis-Halbinsel, auf der auch viele Nuraghen zu sehen sind.

Oristano – Oliena

Tagesetappe: ca. 100 km

Routenvorschlag: Oristano – Nuoro – Oliena

Über die Panoramastraße gelangen Sie ins Landesinnere nach Nuoro am Fuße des Monte Ortobene und des Supramonte-Gebirges. In Nuoro, sardisch Nùgoro, mit rund 37.000 Einwohnern, ist nur der historische Stadtkern sehenswert, da der Ort durch viele neuzeitliche Bauten nicht unbedingt an Reiz gewonnen hat. Es bietet sich ein Besuch des Ethnografischen Museums an, das sich der sardischen Tradition widmet.

Die kurze Weiterfahrt geht nach Oliena, am Fuße des Monte Corrasi, eines der schönsten Dörfer Sardiniens. Oliena ist auch Ausgangspunkt zum Naturpark Parco del Gennargentu.

Service & Tipps
Ein Muss für Naturliebhaber
Besuchen Sie den Naturpark Parco del Gennargentu mit seinen vielen Naturattraktionen. Auch ein Ausflug an den Küstenteil des Nationalparks mit den herrlichen Fels- und Sandbuchten ist empfehlenswert.

Oliena – Olbia

Tagesetappe: ca. 120 km

Routenvorschlag: Oliena – Orosei – La Caletta – Olbia

Auf der letzten Etappe wählen wir statt der direkten die etwas längere Route, die in unmittelbarer Nähe zur Ostküste verläuft. Sie führt uns über Orosei, landeinwärts etwa 3 km vom Meer gelegen, mit dem Golfo di Orosei und seinen traumhaft schönen Stränden vor felsiger Kulisse. Bekannt ist auch der auf der Weiterfahrt nach Norden folgende 10 km lange, weiße Strand von La Caletta, der bis nach Santa Lucia reicht. Anschließend geht die Fahrt weiter zum Zielpunkt Olbia.