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Spanien - Andalusien

ab / bis Málaga

Urlaub in Europa
11 Vermieter in 71 Städten

Spanien - Andalusien

ab / bis Málaga

8 Tage / 800 km
Beste Reisezeit: Mai bis Juni oder September bis Oktober

Diese Wohnmobilreise führt durch das andalusische Hinterland, hier kann man noch die wahre Seele dieser Region kennenlernen. Erkunden Sie die berühmten Städte Granada, Córdoba, Sevilla, Ronda und Jerez de la Frontera, die mit ihrer Kultur verzaubern, die in einzigartiger Weise das Arabische mit dem Mediterranen verbindet.

Ankunft in Málaga und Übernahme des Campers

Ihre Reise beginnt in Málaga, mit rund 570.000 Einwohnern nach Sevilla die zweitgrößte Stadt Andalusiens und die sechstgrößte Stadt Spaniens. Málaga besitzt einen der größten spanischen Flughäfen, einen Handelshafen und eine Universität. Die Stadt an der Costa del Sol ist die zudem eine der wichtigsten Urlaubsdestinationen Spaniens.

Die Alcazaba von Málaga, eine maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert, wurde auf den Resten einer phönizischen Palastanlage für die maurischen Könige von Granada errichtet und im 14. Jahrhundert weiter ausgebaut. Eine Doppelmauer schuf ursprünglich die Verbindung zwischen dem Palastbereich der Alcazaba und der oberhalb der Festung bestehenden Burganlage des Castillo de Gibralfaro. Am Fuße der Alcazaba befinden sich die Ruinen eines aus der Zeit des Römischen Reiches stammenden Amphitheaters, die teilweise besichtigt werden können.

Die Kathedrale Catedral de la Encarnación, die von den christlichen Eroberern ab 1528 über der Großmoschee erbaut wurde, liegt nahe dem Hafen in der Innenstadt. Sie wird auch La Manquita („die Einarmige“) genannt, da der zweite Turm aus Geldmangel nie vollendet wurde. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Geburtshaus von Pablo Picasso an der Plaza de la Merced und das Museo Picasso mit über 200 Werken des Malers.

Gartenfreunde kommen bei einen Besuch des Jardín Botánico-Histórico La Concepción, eine sehenswerte Parkanlage im Norden der Stadt mit 3000 einheimischen Pflanzen und Palmen, oder des Parque de Málaga, ebenfalls eine Parkanlage mit Botanischem Garten, auf ihre Kosten. Die Stierkampfarena La Malagueta, mit 14.000 Plätzen und einem Durchmesser von 50 m, ist eine der größten Stierkampfarenen in Spanien.

Service & Tipps
Sightseeing-Tour durch Malaga
Ein Großteil der Sehenswürdigkeiten werden durch sogenannte Sightseeing-Busse angesteuert. In Málaga ist dafür die Buslinie der Firma City Sightseeing Worldwide verbreitet. Während der rund 90-minütigen Fahrt werden 14 Stationen angefahren.

Málaga – Granada

Tagesetappe: ca. 145 km

Routenvorschlag: Málaga – Villanueva del Trabuco – Granada

Wer auf dem Weg nach Granada einen Zwischenstopp einlegen möchte, kann die Kleinstadt Villanueva del Trabuco ansteuern, mit typisch andalusischen weiß getünchten Häusern. Anschließend geht es weiter nach Granada.

Granada mit knapp 240.000 Einwohnern besitzt mit der Universität Granada, mit rund 60.000 Studenten, eine der größten Bildungseinrichtungen Spaniens. Sehenswert in Granada ist die Alhambra, der Fürstenpalast mit sehenswerter Gartenanlage und das arabische Viertel Albaizín.

Die Alhambra ist eines der am meisten beeindruckenden islamischen Bauwerke Spaniens. Der Palastkomplex besteht aus den Nasridischen Palästen, dem besterhaltenen islamischen Schloss aus dem Mittelalter und einst imposante Festung der islamischen Welt, dem Palast von Kaiser Karl V. sowie den Gärten und zahlreichen Wasserspielen des Generalife und dem Sommerpalast. Hier finden sich eindrucksvolle Zeugen der maurischen Baukunst.

Machen Sie auch einen Rundgang durch die malerische Altstadt Granadas und besichtigen Sie die grandiose Kathedrale. Die Grabkapelle ist besonders sehenswert. Hier liegen die Grabmäler des katholischen Königspaares Ferdinand und Isabella, die 1492 die Herrschaft der Mauren in Granada beendeten. Vom Mirador San Nicolas genießen Sie den Anblick auf die Alhambra, das ehemalige maurische Wohnviertel und Weltkulturerbe Albaicín, mit schönem Ausblick auf die Alhambra und die Sierra Nevada.

Service & Tipps
Auf verschiedenen Wegen am Atlantik entlang
Nur wenige Minuten zu Fuß von der Albaicín und nur 20 Minuten vom belebten Zentrum entfernt zeigt sich Granada eher ländlich. Das Besondere am Viertel Sacromonte sind Wohnhöhlen mit weiß getünchten Zugängen. Traditionell ist das an einem Hügel gelegene Viertel die Heimat der „Gitanos“, also Zigeuner, und Künstler. Sacromonte ist auch bekannt für den Flamenco. Besuchen vor Ort auch das Museum, das sich den Höhlenbehausungen widmet.

Granada – Córdoba

Tagesetappe: ca. 170 km

Routenvorschlag: Granada – Alcaudete – Córdoba

Etwa auf halbem Weg nach Córdoba ist Alcaudete mit der imposanten Burg auf einem Hügel der ideale Zwischenstopp. Die strategisch wichtig gelegene Burg, die maurischen Ursprungs ist, steht auch heute noch wehrhaft da und prägt die Gegen um Alcaudete zwischen Gebirge und Olivenhainen.

Córdoba mit rund 330.000 Einwohner ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Die Stadt gilt als eine der touristischen Highlights Spaniens und gehört seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Demnach ist auch die Liste der Sehenswürdigkeiten lang. Das bedeutendste Bauwerk der Stadt ist die Mezquita-Kathedrale. Ab 785 als Moschee errichtet, verfügt der Komplex im Inneren über rund 860 Marmorsäulen in parallelen Reihen, mit zwei übereinanderliegende Bögen und bewirken so ein besonderes Spiel von Licht und Schatten. Die Moschee, die heute die drittgrößte der Welt wäre, war so groß, dass in ihrer Mitte von 1523 bis 1757 ein gewaltiges Renaissance-Kirchenschiff entstehen konnte.

Die Römische Brücke, auch Puente Viejo genannt, mit unmittelbarer Aussicht auf die Mezquita führt über den Guadalquivir und hat 16 Bögen. Die Brücke wurde im 10. Jahrhundert von den residierenden maurischen Kalifen vollständig erneuert und auch nach der Reconquista noch mehrfach renoviert. Der Torre de la Calahorra, ein mittelalterlicher Wachturm, beherbergt heute ein Museum der Stiftung Roger Garaudy, das sich mit dem Zusammenleben der verschiedenen Religionen in der Kalifatszeit befasst, darin untergebracht.

Der Alcázar de los Reyes Cristianos ist eine im 14. Jahrhundert auf dem Grundriss eines älteren arabischen Schlosses erbaute Schlossanlage mit einer schönen und weitläufigen und in Ebenen unterteilten Gartenanlage. Die Baños Califales, also Bäder des Kalifen, wurden im 10. Jahrhundert erbaut und sind heute unweit des Alcázar in einer Ausstellung zugänglich. Der Palacio de Viana ist einer der historisch bedeutendsten Paläste in Córdoba. Er bietet heute als Museum mit seinen Terrassen und Galerien eine wunderschöne Kulisse. Die Judería ist die Altstadt, in der früher Juden und Araber lebten. In ihren engen Gassen finden sich zahlreiche gastronomische Angebote und die einzige von ehemals 300 Synagogen Córdobas.

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Zu Besuch bei Don Quijote
An der Plaza del Potro, benannt nach einem Brunnen mit Fohlen, finden Sie das alte Gasthaus Posada del Potro aus dem 15. Jahrhundert, das auch in Miguel de Cervantes Hauptwerk „Don Quijote“ erwähnt wird. Heute beherbergt das Gebäude ein Flamenco-Kulturzentrum. Vielleicht haben Sie Glück und können vor passender Kulisse den typisch andalusischen Klängen lauschen.

Córdoba - Sevilla

Tagesetappe: ca. 140 km

Routenvorschlag: Córdoba – Carmona – Sevilla

Als Zwischenstopp auf dem Weg nach Sevilla lohnend ist die Altstadt von Carmona mit typisch weiß gekalkten Häusern, umgeben von einer ca. 3 km langen Stadtmauer.

Mit über 700.000 Einwohnern ist Sevilla die Hauptstadt Andalusiens und viertgrößte Stadt Spaniens. Das historische Zentrum mit vielen Tapas-Bars und Geschäften ist einen ausgedehnten Besuch wert. Wunderschöne Patios, blumengeschmückte und unvorstellbar enge Gassen, sind nur ein Teil der Pracht dieser Stadt.

Bei der Stadtbesichtigung nicht fehlen sollte ein Besuch des prächtigen María-Luisa-Parks und der drittgrößten Kathedrale Europas mit ihrem Glockenturm und einstigen Minarett „La Giralda“ nicht fehlen. Dieses Wahrzeichen der Stadt war Teil der mächtigen Almohaden-Moschee und ist heute eines der gewaltigsten christlichen Bauwerke. Hier liegt außerdem Christoph Kolumbus begraben.

Über den Plaza del Triunfo gelangen Sie zum königlichen Schloss Alcázar, ein Meisterwerk maurischer Baukunst. Wie wäre es außerdem mit einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen des malerischen jüdischen Viertels Barrio de Santa Cruz? Sevilla bietet viele Facetten.

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Lernen Sie den Flamenco kennen
Im Flamenco-Museum in Sevilla können Sie mehr über die Entwicklung der für Andalusien so typischen Musik erfahren.

Sevilla - Arcos de la Frontera

Tagesetappe: ca. 120 km

Routenvorschlag: Sevilla – Jerez de la Fontera – Arcos de la Frontera

Von Sevilla geht es heute zunächst nach Jerez de la Frontera. Die Stadt mit über 210.000 Einwohnern, nahe des Atlantikhafens Cádiz, ist bekannt für seine Sherry-Weinkeller und Pferdehaltung. Jerez de la Frontera ist Spaniens Mekka der Pferdezucht und Sitz der andalusischen Hofreitschule. Der Namenszusatz „de la Frontera“, das für „an der Grenze“ steht, weist die Region um Jerez als lange umkämpftes Gebiet zwischen Mauren und Christen aus.

Schlendern Sie abends noch durch die schöne, historische Altstadt von Arcos de la Frontera.

Service & Tipps
In der Heimat des Sherry
Die ideale geographische Lage und die kalkhaltigen Böden schaffen die bestmöglichen Voraussetzungen für die Herstellung des typischen Sherry-Weins. In Jeréz gibt es mehrere Weinkeller, die man besichtigen kann und man gezeigt bekommt, wie der Sherry hergestellt wird.

Arcos de la Frontera – Antequera

Tagesetappe: ca. 150 km

Routenvorschlag: Arcos de la Frontera – Ronda – Antequera

Ziel ist heute die Stadt Ronda, die als Geburtsort des Stierkampfes gilt und wo die älteste Stierkampfarena Spaniens steht. Ronda gehört zu den größten Ortschaften unter den „weißen Dörfern“ ( Pueblos blancos) Andalusiens. Bekannt ist die Kleinstadt durch ihre spektakuläre Lage auf einem steilen Felsplateau. Die gesamte Altstadt ist überaus sehenswert.

Von Ronda fahren Sie bis zum Etappenziel Antequera, eine geschichtsträchtige Stadt, die für Kulturliebhaber jede Menge zu bieten hat: von den Dolmen der Bronzezeit über die römischen Thermen und die maurische Burg bis hin zu den Palästen und der Stierkampfarena aus dem 18. Jahrhundert.

Service & Tipps
Vielfältige Natur nahe Antequera
Einer der schönsten Plätze in der Umgebung Antequeras ist die Salzwasserlagune Fuente de Piedra, wo Rosa Flamingos nisten. Ein beliebtes Ziel für Naturbegeisterte und Kletterer ist der Naturpark El Torcal. Interessant ist auch der Lobo Park Antequera, ein Naturpark, in dem man freilebende Wölfe aus nächster Nähe erleben kann.

Antequera – Málaga

Tagesetappe: ca. 60 km

Routenvorschlag: Antequera – Casabermeja – Málaga

Auf der letzten Etappe geht es via Casabermeja zum Zielpunkt Málaga.