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Der weite Westen Kanadas

ab Calgary / bis Vancouver

Urlaub in Kanada
8 Vermieter in 8 Städten

Der weite Westen Kanadas

ab Calgary / bis Vancouver

14 - 21 Tage / 1.550 km
Beste Reisezeit: Mai bis September

Auf dieser Wohnmobilreise erleben Sie die Faszination der kanadischen Rocky Mountains und der scheinbar endlosen Wildnis von British Columbia. Es erwarten Sie jede Menge „Se(h)enswürdigkeiten“, umrahmt von einer imposanten Bergkulisse. Genießen Sie Entspannung pur in den heißen Quellen von Harrison Hot Springs, bevor es per Fähre nach Vancouver Island und dort nach Victoria geht. Den krönenden Abschluss bildet Vancouver, die „Perle am Pazifik“.

Ankunft in Calgary und Übernahme des Campers

Calgary befindet sich im Westen Kanadas, im Süden der Provinz Alberta, nahe der Rocky Mountains. Mit knapp 1,1 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt dieser Provinz und fünftgrößte Stadt Kanadas. Calgary liegt leicht hügelig, am Zusammenfluss von Bow River und Elbow River am Fort Calgary.

In ewiger Konkurrenz zur Provinzhauptstadt Edmonton, ist Calgary spätestens seit der Austragung der olympischen Winterspiele 1988 nicht nur Kanadaurlaubern ein Begriff. An vielen Plätzen sind die Spiele noch präsent, insbesondere am Olympic Plaza.

Wie viele Metropolen im weiten Kanada ist Calgary innerhalb für europäische Maßstäbe kurzer Zeit quasi „aus dem Nichts“ entstanden. Bevor Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Europäer kamen, war die Gegend um Calgary Siedlungsgebiet der Blackfoot.

Ein Grundstein der städtischen „Zivilisation“ war 1875 die Einrichtung eines Polizeipostens der Royal Canadian Mounted Police eingerichtet, seit 1876 Fort Calgary genannt. Heute kann man vor Ort vieles über die Anfänge der berühmten "Mounties", der rot-berockten, berittenen Polizisten erfahren (Öffnungszeiten: ganzjährig bis auf gesetzliche Feiertage, 9-17 Uhr, Eintritt Erwachsene: 12$)

Mit der Errichtung der Canadian Pacific Railway stieg die Einwohnerzahl. Die Stadt wurde zu einem Zentrum der Rinderzucht. An diese Tradition erinnert die alljährliche Calgary Stampede (siehe Service & Tipps). Die Entdeckung riesiger Ölvorkommen Ende der 1940er Jahre machte Calgary zur Wirtschaftmetropole.

Zu sehen gibt es in Calgary genug: So können Sie im Heritage Park im Süden der Stadt erleben, wie in Originalhäusern das Leben aus früheren Zeiten nachgespielt wird. Eine Fahrt mit der Pferdekutsche wird ebenfalls angeboten.

Für einen schönen Postkartenblick auf die Stadt empfiehlt es sich, die Salisbury Avenue anzusteuern. Mehr von Stadt um Umland ist vom 191 m hohen Calgary Tower zu sehen, insbesondere die markanten Rocky Mountains im Westen. Ebenfalls erkennbar sind der Skisprungturm und andere olympische Wahrzeichen der Stadt.

Service & Tipps
Wir empfehlen Ihnen diese Route ab Calgary zu fahren, da in der Provinz Alberta günstigere Steuern auf den Mietpreis entfallen als in Vancouver in der Nachbarprovinz British Columbia.

Ein weiterer Tipp, falls Sie in der ersten Juli-Hälfte reisen, ist die Calgary Stampede. Das zehntägige Spektakel, das jedes Jahr stattfindet, ist vom Besucheransturm vergleichbar mit dem Oktoberfest in München, mit einer für Kanada uralten Tradition. Hervorgegangen ist die Calgary Stampede aus einem Rodeowettbewerb im Jahre 1912. Veranstaltungsort ist der Stampede Park südöstlich von Downtown. Rodeo steht auch heutzutage noch auf dem Programm, daneben ein bunter Mix aus Landwirtschaftsfest, Jahrmarkt, Indianerdorf und kulinarischen Ständen. Obligatorisches Outfit während der Calgary Stampede – und praktisches Souvenir – ist ein Cowboyhut. Die nächsten Termine: 06.-15. Juli 2018, 05.-14. Juli 2019, 03.-12. Juli 2020

Zu allen Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants in der City gelangt man entspannt mit der „C-Train“ genannten Straßenbahn.

Eine Besonderheit in Calgary, auch in luftiger Höhe, sind die Skywalks, gläserne Übergänge zwischen den Hochhäusern der Stadt. Zu beachten ist, dass sonntags die meisten Skywalks ebenso wie viele Geschäfte geschlossen sind.

Calgary – Banff

Tagesetappe: ca. 125 km (plus optional Abstecher über das Kanaskis-Tal nach Canmore, ca. 80 km)

Routenvorschlag: Calgary – (Kananaskis-Tal) – Canmore – Banff

Von Calgary aus geht es westwärts auf dem Trans Canada Highway oder dem parallel verlaufenden Bow Valley Trail (#1A), wo die flache Prärie der Provinz Alberta in die „Voralpen“ der Rockies übergeht.

Unser nächstes optionales Ziel ist das Kananaskis-Tal. In der Nähe des gleichnamigen Orts wurden während der Olympischen Winterspiele in Calgary die Slalom- und Abfahrtsläufe ausgetragen. Kananaskis ist nicht nur Wintersportort, denn im Sommer bieten sich Wandertouren und sonstige Outdoor-Aktivitäten an. Ein weites Bergpanorama mit grünen Wiesen und Wäldern, vielfältiger Tierwelt, tiefblaue Seen und die Stromschnellen des Kananaskis River bilden die perfekte Kulisse für das Naturerlebnis, das einen Kanadaurlaub ausmacht. Zum ersten Verweilen „im Grünen“ lädt auch der Bow Valley Provincial Park ein.

Auf dem Kananaskis Trail (#40) bietet sich ein Abstecher vorbei an den Austragungsorten der Winterolympiade an, die angesichts der beeindruckenden Natur in den Hintergrund rücken. Über den Smith Dorrien Trail geht es vorbei am Lower Kananaskis Lake und Spray Valley Provincial Park wieder ins Tal des Bow River nach Canmore.

Entlang des Bow River geht es nun von Canmore nach Banff, ein perfekter Stützpunkt, um die großartige Umgebung des Banff National Park zu erkunden. Das kleine, feine Städtchen Banff ist das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks und bietet gute Einkaufsmöglichkeiten, speziell auch für Souvenirs aus der kanadischen Wildnis.

Der 1885 gegründete Banff National Park ist der älteste Nationalpark in Kanada und erstreckt sich auf 6.641 qkm. Die dort gelegenen Banff Upper Hot Springs und die Sulphur Mountains deuten bereits auf die heißen Schwefelquellen hin, die 1883 während des Eisenbahnbaus entdeckt wurden. Der Nationalpark mit seinen vielfältigen Naturschönheiten lädt Outdoor-Begeisterte zu verschiedenen Aktivitäten an, bis hin zur Fotosafari durch die Fauna und Flora der beeindruckend schönen Bergwelt.

Service & Tipps
Wer den Banff National Park von oben erleben will, kann mit der Gondelbahn Banff Gondola die Sulphur Mountains „erklimmen“. Der große Parkplatz an der Talstation ist mit dem Wohnmobil wenigen Minuten von Banff erreichbar. Dort startet die 1,6 km lange Seilbahn und führt hinauf auf 2.281 Meter Seehöhe. Bergsportler können die knapp 700 Meter Höhenunterschied auf einem 5,5 Kilometer langen Wanderpfad bewältigen.

Unter dem Namen Banff Explorer gibt es zwei Attraktionen zum Kombipreis: Eine Berg- und Talfahrt mit der Banff Gondola und „Banff Lake Cruise“, eine Bootsfahrt auf dem Lake Minnewanka (Erwachsene: 98$, Kinder: 49$)

Banff – Jasper

Tagesetappe: ca. 290 km

Routenvorschlag: Banff – Lake Louise – Bow Lake – Peyto Lake – Jasper

Hinter Lake Louise verläuft der Trans Canada Highway weiter Richtung Westen. Wir zweigen ab in nordwestlicher Richtung auf den berühmten Icefield Parkway (#93), der durch die eindrucksvolle Bergwelt der kanadischen Rockies weiterführt. Nicht umsonst zählt der Icefield Parkway zu den schönsten Panoramastraßen der Welt. Vorbei am Bow Lake und Peyto Lake, die sich optional für einen Zwischenstopp anbieten, erreichen wir Jasper.

Das beschauliche Städtchen Jasper ist Ausgangspunkt für Aktivitäten im gleichnamigen Nationalpark. Zahlreiche Bergseen und Gipfel locken in Kanadas größtem Bergnationalpark Outdoor- und Bergsport-Begeisterte an. Der Jasper National Park bietet unzählige Möglichkeiten und lohnt sich daher für einen mehrtägigen Aufenthalt.

Zu den Naturschönheiten zählen der Medicine Lake und der Maligne Lake im Maligne Valley sowie der imposante Maligne Canyon. Rauschendes Wildwasser und imposante Wasserfälle gibt es an den Athabasca Falls und Sunwapta Falls zu sehen. Mt. Edith Cavell bietet die Traumkulisse einer nahezu unberührten Berglandschaft. Und am Cavell-, Angel- und Athabasca-Gletscher sowie auf dem Columbia Icefield ist das ewige Eis zu bestaunen.

Service & Tipps
Wer sich einen Überblick über den Jasper National Park von oben verschaffen will, fährt mit dem Jasper Sky Train, einer Gondelbahn (Erwachsene: 45 Dollar), auf 2.277 Meter Höhe.

Der Glacier Skywalk im Jasper National Park ist die neueste Attraktion in den kanadischen Rockies. Auf dem 500 Meter langen Weg können Besucher einen Panoramablick über das 280 Meter tiefer gelegene Sunwapta Valley genießen, umrahmt von gewaltigen Bergmassiven. Höhepunkt (für Schwindelfreie) ist eine bogenförmige Aussichtsplattform mit gläsernem Boden, die 30 Meter über den Abgrund hinausragt. Die Tour beginnt am Columbia Icefield Glacier Discovery Centre, ca. eine Stunde von Jasper entfernt. Von dort gibt es einen Shuttleservice zum nahen Glacier Skywalk.

Vom Columbia Icefield Glacier Discovery Centre kann man auch eine Tour mit einem dickbereiften Spezialfahrzeug – die kanadisch-rustikale Art der Naturerkundung – mitten auf den imposanten Athabasca-Gletscher unternehmen.

Die zwei benachbarten Nationalparks Banff und Jasper bieten auch ein großes Kombipaket mit vier Top-Attraktionen – Glacier Skywalk, Glacier Adventure, Banff Gondola und Banff Lake Cruise – an (Erwachsene: 173$, Kinder: 87$).

Jasper – Valemount

Tagesetappe: ca. 125 km

Routenvorschlag: Jasper – Tête Jaune Cache – Valemount

Von Jasper geht es auf dem Yellowhead Highway (#16) vorbei am Yellowhead Lake und Moose Lake zum Mount Robson Provincial Park. Der Mount Robson ist mit 3.954 m der höchste Berg in den kanadischen Rocky Mountains. In Tête Jaune Cache zweigt der Southern Yellowhead Highway (#5) Richtung Süden ab.

Es gibt einiges an Sehenswürdigkeiten nahe dem Mount Robson Provincial Park. Eine Vielzahl an Wildtieren ist auch in diesem Teil der Rockies beheimatet, darunter auch Schwarz- und Grizzlybär sowie Elch und Karibu. Nahe Tête Jaune Cache, etwas nördlich des Highway #16, lädt der idyllisch gelegene Little Lost Lake zum Sprung ins kühle Nass. Ein Wanderweg führt um den See herum.

Der aufgestaute Kinbasket Lake, südwestlich von Valemount, lockt Sportangler an. Direkt auf der Route, am Highway 5 in Tête Jaune Cache, liegt der Jackman Flats Provincial Park mit seinem einzigartigen Ökosystem, das auf verschiedenen Trails erkundet werden kann.

Einen Kilometer südlich von Valemount, am Highway #5, liegt ein kleines Naturschutzgebiet, das Robert W. Starrat Wildlife Sanctuary. Stege sowie Beobachtungstürme und -plattformen auf dem Erkundungspfad bieten sich an, um die Natur zu beobachten.

Service & Tipps
Das Quellwasser des Fraser River ist die Heimat der Königslachse, die hier im Spätsommer zum Laichen zurückkehren, zu beobachten an den Rearguard Falls, südlich des Highway #16, kurz vor Tête Jaune Cache. Die Laichwanderung der Königslachse lässt sich auch am George Hicks Park nahe Valemount beobachten. Die Tiere legen dabei vom Pazifischen Ozean bis Valemount knapp 1.300 km zurück.

Valemount – Clearwater

Tagesetappe: ca. 195 km

Routenvorschlag: Valemount – Clearwater

Auf dem Southern Yellowhead Highway geht es entlang des Blue River weiter Richtung Clearwater, wo sich der Dutch Lake als Stützpunkt anbietet. Clearwater liegt am Eingang des Wells Grey Parks, ein Eldorado für Naturliebhaber und ideal für diverse Freizeitaktivitäten wie Wandern, Kanu- Boots- und Kajaktouren sowie zum Fischen. Zu den Naturschauspielen zählen die Helmcken Falls und Dawson Falls ebenso wie die Spuren erloschener Vulkane.

Der Wells Gray Provincial Park liegt auf einem Vulkanfeld und ist Teil eines großen Naturschutzgebiets im Westen der Cariboo Mountains. Neben zahlreichen kleineren Seen finden sich hier der Hobson Lake, Azure Lake, Clearwater Lake, Mahood Lake und Murtle Lake. Letzterer ist bekannt als größter See in Nordamerika, der nicht von Motorbooten befahren werden darf. Die höchsten Gipfel im Park erreichen Höhen zwischen 2.600 und 2.900 m, in den südlichen Randgebieten des Parks beträgt die Höhe im Tal des Clearwater River weniger als 500 Meter.

Service & Tipps
Die Helmcken Falls, wo der Murtle River über eine 141 Meter hohe Basaltstufe stützt, sind von Clearwater über die Clearwater Valley Road zu erreichen. Neben dem Aussichtspunkt, der in nur zwei Minuten zu Fuß erreichbar ist, gibt es noch den 10 km langen spektakulären Helmcken Falls Rim Trail, der noch näher an den Wasserfall führt, aber – speziell mit Kindern – mit Vorsicht zu genießen ist, da ungesichert.

Clearwater – Kamloops

Tagesetappe: ca. 125 km

Routenvorschlag: Clearwater – Barriére – Kamloops

Auf dem Southern Yellowhead Highway geht es nun immer weiter südlich Richtung Kamloops. Als Zwischenstation bietet sich Barriére an. Die Gründung der Stadt geht zurück auf einen Pelzhandelsposten. Der Name leitet sich ab Felsen und Netzen im Wasser, die den First Nations als Barriere dienten, um Boote am Passieren zu hindern.

Schließlich wird wieder etwas mehr Zivilisation sichtbar. Kamloops in der Provinz British Columbia wurde 1812 als Handelsposten der Hudson Bay Company gegründet. Die Stadt liegt am Zusammenfluss des North Thompson River und des South Thompson River. In der Sprache der Ureinwohner, der Secwepmc, bedeutet Kamloops „Wo die Flüsse sich treffen“. Heute treffen sich hier auch Verkehrsachsen von Straße und Schiene, was Kamloops zum geschäftigen Verkehrsknotenpunkt in der Provinz macht. In der Umgebung von Kamloops befinden sich viele Seen wie der Kamloops Lake, Paul Lake, Roche Lake, Adams Lake, Shuswap Lake und Lac Le Jeune.

Service & Tipps
Auf Spurensuche in der Vergangenheit kann man sich im Secwepemc Museum & Heritage Park oder im Kamloops Museum & Archives begeben. Das Kamloops Pow Wow ist eine der größten Veranstaltungen für Indianerkultur in Westkanada und findet jährlich im August auf den Kamloops Pow Wow Grounds statt.

Wild-West-Flair erleben können Sie auf einer Nostalgie-Zugfahrt der Kamloops Heritage Railway.

Kamloops – Harrison Hot Springs

Tagesetappe: ca. 255 km

Routenvorschlag: Kamloops – Merritt – Hope – Harrison Hot Springs

Diese Route führt auf dem Princeton Kamloops Highway (#5A), oft nah am Wasser, vorbei am Shamway Lake, Trapp Lake, Napier Lake, Stump Lake und dem größeren Nicola Lake zunächst nach Merritt im Nicola Valley. Der Ort wurde unter der Bezeichnung Forksdale im Jahre 1893 gegründet und dann zu Ehren von William Hamilton Merritt III umbenannt.

In Merritt wechseln wir auf den Coquihalla-Highway (#5) oder auf die parallel zum Coldwater River verlaufende Coldwater Road und fahren weiter über Hope nach Harrison Hot Springs.

Unser Ziel Harrison Hot Springs ist ein kleiner Kurort am Südufer des Harrison Lake. Der Ort bietet einen Sandstrand und zwei Mineralwasserquellen, denen der Ort auch seinen Namen verdankt. Die beiden Quellen haben eigene Namen, Potash und Sulphur, mit einer Wassertemperatur von 40 bzw. 65 °C. Sie gehören weltweit zu den am stärksten mineralhaltigen Quellen. Bereits der Indianerstamm der Chehalis verehrte die heißen Quellen. Die Besiedlung durch Einwanderer ging auf Goldsucher zurück.

Service & Tipps
Harrison Hot Springs bietet sich zum Ausspannen am Strand oder einen kurzen „Kuraufenthalt“ im Thermalbad des Ortes an. Entspannen kann man besonders gut beim Sandburgenbauen. Alljährlich im September findet in Harrison sogar ein Wettbewerb im Sandburgenbauen statt.

Im Hochsommer gibt es jedes Jahr ein Kunstfestival, das Harrison Festival of the Arts.

Harrison Hot Springs – Victoria

Tagesetappe: ca. 320 km inkl. Fährenüberfahrt (plus optional Abstecher von Duncan nach Lake Cowichan, ca. 60 km)

Routenvorschlag: Harrison Hot Springs – Vancouver – Horseshoe Bay – Nanaimo – Chemainus – Victoria

Von Harrison Hot Springs geht es über Agassiz auf den Trans Canada Highway (#1) Richtung Vancouver. Über North Vancouver und West Vancouver folgen Sie dem Verlauf des Highways #1 bis zur Fährstation Horseshoe Bay. Von dort geht es auf dem Seeweg bis Nanaimo auf Vancouver Island. Entlang der zerklüfteten Küstenlinie fahren Sie auf dem Island Highway über Chemainus Richtung Victoria.

Wenn Sie noch nicht genug haben von den „Se(h)enswürdigkeiten“ Westkanadas, können Sie kurz vor Duncan über den Cowichan Valley Highway einen Abstecher zum Lake Cowichan machen. Die Lake Cowichan First Nation ist das kleinste Volk der Hul'qumi'num-Gruppe auf Vancouver Island. Cowichan stammt vom Hul'qumi'num-Wort Khowutzun und bedeutet warmes Land oder von der Sonne erwärmtes Land, denn es gibt kaum Eis auf dem See und Fluss.

Von Duncan fahren Sie weiter südwärts bis Victoria, auf dem Südzipfel Vancouver Islands gelegen, der größten Insel der nordamerikanischen Westküste. Victoria ist umgeben vom Festland British Columbias im Osten und vom US-Bundesstaat Washington im Süden. Ausblicke auf Meer und Berge, dichte Wälder, üppig grüne Parks und wunderschöne Küstenabschnitte bilden ein Traumkulisse.

In Victoria verschmilzt die Pionier-Endstation der äußersten Westküste mit britisch-europäischen und asiatischen Traditionen. Hier gibt es für jeden Geschmack etwas, sei es ein Picknick am Strand, ein englischer Afternoon Tea, eine Radtour oder eine Fahrt mit der Pferdekutsche. Kunstgalerien in historischen Gebäuden machen das besondere Flair komplett. Sehenswert sind der Inner Harbour, Bastion Square und Beacon Hill Park sowie etwas außerhalb The Butchart Gardens, eine der schönsten Gartenanlagen Kanadas.

Service & Tipps
Wenn Sie noch nie Wale im offenen Meer gesehen haben, dann ist in Victoria die beste Gelegenheit für Whalewatching. Einer der Anbieter, Prince of Whales (www.princeofwhales.com), hat Touren von 3 Stunden Dauer im Programm (Erwachsene: 120$).

Victoria-Vancouver

Tagesetappe: ca. 110 km inkl. Fährenüberfahrt

Routenvorschlag:

Mit den B.C. Ferries geht es schließlich, vorbei an vielen Golfinseln, zurück ans Festland. Dort angelangt, können Sie Vancouver mit seinen zahlreichen Geschäften, Parks, Restaurants, Theatern und anderen Attraktionen in Downtown erkunden.

Dank seiner einmaligen Lage direkt am Wasser, seinen Stränden, dem Hafen und den Coast Mountains im Hintergrund trägt Vancouver den Beinamen "Perle am Pazifik". Die Stadt entstand in den 1860er Jahren während des Goldrauschs und entwickelte sich nach der Eröffnung der transkontinentalen Eisenbahn im Jahr 1887 innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer Metropole. Vancouver ist heute der größte kanadische Hafen.

Genießen Sie die besondere Atmosphäre der Metropole am Pazifik, etwa in Chinatown, und fahren Sie zur Robson Street, Vancouvers berühmtem Einkaufsviertel im Herzen der Innenstadt.

Service & Tipps
Warum Vancouver zu einer der schönsten und grünsten Städte der Welt zählt, erfahren Sie am besten bei einer geführten Fahrradtour ( biketourvancouver.com). Vom Stanley Park mit seinen Totempfählen geht es zur English Bay, nach False Creek und über Granville Island zurück nach Downtown.