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Naturerlebnis Yukon

ab / bis Whitehorse

Urlaub in Kanada
9 Vermieter in 8 Städten

Naturerlebnis Yukon

ab / bis Whitehorse

14 Tage / 2.875 km (plus Fährfahrt insgesamt ca. 3.000 km)
Beste Reisezeit: Juni bis September

Auf dieser Wohnmobilreise erleben Sie einige der spektakulärsten Landschaften und Nationalparks, die Yukon und Alaska zu bieten haben. Folgen Sie auf dieser 14-tägigen Reise auch den Spuren der alten Goldgräber und Abenteurer. Hier im hohen Norden des amerikanischen Kontinents erwarten Sie eine gewaltige Natur mit Gletschern und imposanten Bergmassiven. Bewundern Sie ebenso die vielfältige Tierwelt im einmaligen Land der Mitternachtssonne und des Nordlichts.

Ankunft in Whitehorse und Übernahme des Campers

Whitehorse, mit rund 28.000 Einwohnern, ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz Yukon. Benannt wurde Whitehorse nach den Stromschnellen (White Horse Rapids) des Yukon River. Ab Ende des 19. Jahrhunderts, zur Zeit des Goldrausches am Klondike, war Whitehorse ein wichtiger Versorgungsstützpunkt.

Seit 1900 verbindet die Eisenbahnstrecke der White Pass & Yukon Railroad die Hafenstadt Skagway in Alaska mit Whitehorse. Die Entwicklung als wichtiger Verkehrsknotenpunkt hat Whitehorse auch der Schifffahrt auf dem Yukon River, zur Versorgung der nördlichen Gebiete des Territoriums, zu verdanken. Durch den Bau des Alaska-Highways entstand auch eine bedeutende Straßenverbindung.

Im MacBride Museum of Yukon History können Sie mehr über die Geschichte des Yukon erfahren. Weitere Anlaufpunkte für Besucher sind das Yukon Visitor Centre und die S.S. Klondike als einzig erhaltenes Flussschiff. Zu den Naturattraktionen nahe Whitehorse zählen die Whitehorse Fish Ladder längste hölzerne Fischtreppe der Welt, das Yukon Wildlife Preserve und die Takhini Hot Springs.

Service & Tipps
Flug nach Whitehorse
Whitehorse ist per Flugzeug über den Erik Nielsen Whitehorse International Airport erreichbar, wie er seit 2008 heißt. Regelmäßige Flüge gehen nach Vancouver, Calgary, Edmonton, Fairbanks (nur im Sommer), und einmal die Woche nach Frankfurt am Main (von Mai bis September).

Whitehorse – Lake Kluane

Tagesetappe: ca. 240 km

Routenvorschlag: Whitehorse – Haines Junction/Kluane-Nationalpark – Lake Kluane

Heute beginnt die große Rundreise mit der ersten kurzen Fahrtetappe über den Alaska Highway in Richtung Westen. Schon auf diesem Teilstück laden landschaftliche Sehenswürdigkeiten zu Zwischenstopps ein, bevor Sie Haines Junction – am Fuße des Kluane-Nationalpark gelegen – erreichen. Von Haines Junction fahren Sie weiter bis an den Lake Kluane.

Der Kluane-Nationalpark ist nicht nur der größte Nationalpark Kanadas, sondern er beherbergt neben einer vielfältigen Tierwelt auch das größte zusammenhängende Gletschergebiet der Erde außerhalb der beiden Pole. Bis heute ist dieser gewaltige Nationalpark noch weitestgehend unerschlossen und unberührt. Von hier aus können Sie eine geführte kleinere Wanderung in den Nationalpark unternehmen.

Service & Tipps
Übernachten zwischen See und Bergpanorama
Eine sehr schön gelegene Übernachtungsmöglichkeit bietet der Cottonwood Park am Lake Kluane.

Kluane Lake – Tok Junction

Tagesetappe: ca. 390 km

Routenvorschlag: Alaska Highway

Die heutige Strecke führt über den Alaska Highway zunächst entlang am malerischen Ufer des riesigen Kluane Lake. Auf halber Strecke überqueren Sie die Grenze von Kanada in die USA. In Tok Junction, zwischen dem Tanana River und der Bergkette der Alaska Range gelegen, zweigt der Tok-Cut-off/Glenn Highway vom Alaska Highway ab. An der Stelle, an der die Stadt in den 1940er Jahren als Bauarbeitersiedlung beim Bau des Alaska Highway entstand, siedelten zuvor seit mehreren Jahrhunderten die Athabasken. Heute ist Tok Junction ein willkommener Anlaufpunkt und Zwischenstopp im dünn besiedelten Alaska, so finden sich auch Campingplätze vor Ort.

Service & Tipps
Schlittenhunde in Aktion
In Tok Junction besteht die Möglichkeit des Besuchs einer Schlittenhunde-Vorführung.

Tok Junction – Valdez

Tagesetappe: ca. 255 Meilen / 410 km

Routenvorschlag:

Der erste Teil der heutigen Etappe führt über den Glenn Highway entlang an zahllosen Flüssen, Seen und Gletschern vorbei am imposanten Wrangell-St.-Elias-Nationalpark. Später geht es dann weiter über den Richardson Highway in südlicher Richtung an die Pazifikküste bis zur kleinen Hafenstadt Valdez. Spektakulär ist dabei die Überquerung des Küstengebirges über den Thompson-Pass mit seinen direkt an der Straße gelegenen tosenden Wasserfällen. Valdez ist von alpiner Umgebung eingerahmt und wird von seinen Bewohnern auch „Little Switzerland“ genannt. Bekannt ist der Ort aber auch dadurch, dass hier die Trans-Alaska-Pipeline endet und die großen Öltanker beladen werden. In negativer Erinnerung verbinden vor allem Umweltschützer den Ortsnamen mit dem Tankerunglück der Exxon Valdez im Jahr 1989.

Service & Tipps
Größter Nationalpark der USA
Der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark im südöstlichen Alaska ist mit rund 53.320 km² der größte Nationalpark in den Vereinigten Staaten. Informieren Sie sich über Besuchsmöglichkeiten und Aktivitäten.

Valdez – Anchorage

Tagesetappe: ca. 90 Meilen Fähre bis Whittier, 60 Meilen / ca. 95 km Straße bis Anchorage

Routenvorschlag: Valdez – Whittier – Anchorage

Mit der Fähre geht es heute von Valdez aus durch den Prince William Sound, zweifellos einer der weiteren landschaftlichen Höhepunkte Alaskas. Vorbei an kalbenden Gletschern, von denen der Columbia-Gletscher wohl einer der spektakulärsten ist, führt die Route nahe an der Pazifikküste entlang. Es bestehen auch hier sehr gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Mit ein wenig Glück bekommen Sie neben den putzigen Seeottern und den Papageientauchern auch Seelöwen oder sogar Wale vor die Kamera. Wieder an Land lockt ein Abstecher zum Portage Glacier. Den Abschluss der heutigen Route bildet die Fahrt entlang des Turnagain-Meeresarms bis hinauf nach Anchorage. Spektakulär ist die Flutwelle in dieser Meerenge, die zweimal täglich als meterhohe Wand hereinbricht.

Service & Tipps
Bootstour auf dem Gletschersee
Unternehmen Sie eine spektakuläre Bootsfahrt auf dem Gletschersee Portage Lake.

Anchorage – Riley Creek

Tagesetappe: 240 Meilen / ca. 385 km

Routenvorschlag:

Anchorage ist mit 238.000 Einwohnern die bei weitem größte Stadt Alaskas, in der fast 50 Prozent der Bevölkerung des nördlichsten Bundesstaats der USA leben. Die Stadt besitzt zwei Universitäten, 80 Schulen, 50 Hotels, 300 Restaurants und drei ultramoderne Shopping Malls. Das die Wildnis wirklich nicht fern ist, zeigen nicht nur die im Osten aufragenden weißen Gipfel der Chugach Mountains, sondern auch die häufigen Zeitungsmeldungen über Bären oder Elche, die sich wieder einmal ins Stadtgebiet vorwagen und von der Wildlife Protection in die Berge zurückgebracht werden müssen.

In Anchorage bietet sich ein ganzer Tag als Zwischenstopp „in der Zivilisation“ an. Es gibt viele interessante Dinge zu entdecken: Der Lake Hood mit Lake Spenard, dem größten Flugplatz für Wasserflugzeuge. Hier starten und landen im Sommer bis zu 800 Maschinen täglich. Ganz in der Nähe befindet sich das Aviation Museum, in dem Sie viele legendäre Flugzeugtypen bestaunen können. Downtown Anchorage bietet etwa das Museum of History and Art und natürlich auch Shopping Malls in typisch amerikanischem Stil. Oder besuchen Sie eine der vielen Kneipen und Microbreweries, kleine Hausbrauereien, die verschiedenste Biersorten anbieten.

Heute heißt es Abschied nehmen von der Küstenregion am Pazifik. Auf der landschaftlich sehr reizvollen Fahrt Richtung Norden über den George Parks Highway lässt sich immer wieder der Mount McKinley, mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas, erblicken. 99 Meilen von Anchorage entfernt biegt rechts die Talkeetna Spur Road ab und nach 14 Meilen auf einer Schotterstraße endet der Weg in dem 400-Seelen-Dorf Talkeetna. Dieses Örtchen dient als Ausgangspunkt für Besteigungen des Massivs. Schon hier erwartet uns eine atemberaubende Landschaft mit ständig wechselndem Panorama bis hin zu den Gletschern in der Ferne.

Service & Tipps
Deftiges Abendessen nach Goldgräberart
Genießen Sie ein ganz besonderes Abendessen im Restaurant Gwennies in Anchorage. Es gibt nicht nur die größten und besten Steaks, hier kann man auch die Entstehungsgeschichte von Anchorage bestaunen.

Übernachten im Denali-Nationalpark
In Riley Creek bietet sich eine Übernachtung auf dem Riley Creek Campground an, dem größten Campingplatz im Denali-Nationalpark.

Riley Kreek – Denali-Nationalpark

Tagesetappe: Ausflug per Bus in den Denali-Nationalpark

Routenvorschlag:

Ohne Frage ein landschaftlicher Höhepunkt Ihrer Rundreise ist die Denali Wildlife Tour. Mit einem speziellen parkeigenen Shuttle-Bus geht es tief hinein in eine der sehenswertesten Landschaften Nordamerikas. Die Reise mit den Shuttle-Bussen ist ideal, um die vielfältige Flora und Fauna des Parks auch bei einem kürzeren Aufenthalt zu erleben. Die Tour beginnt unterhalb der auf 800 Metern gelegenen Baumgrenze. Die Auswirkungen des Dauerfrostes zeigen sich etwa am Beispiel des „Drunken Forest“, mit Bäumen, die kreuz und quer wachsen.

Beim Sable-Pass beginnt die baumlose Tundra, nur noch an den Ufern der Gewässer gedeihen niedrige Büsche. Hier ist Grizzly-Gebiet und eine besondere Verordnung verbietet in der Sable Pass Wildlife Area zu wandern. Karibus können ebenso beobachtet werden. Noch beeindruckender ist der Polychrome-Pass mit weiter Aussicht auf die Alaska Range, auf vielfarbige Lavahügel und die weite, einsame Tundra, in der sich Murmeltiere tummeln.

Das Eielson Visitor Center ist nur rund 50 Kilometer Luftlinie vom Mount McKinley entfernt und somit ein guter Fotostandpunkt, wenn die Witterung mitmacht. Der Wonder Lake ist der größte See des Parks. Von hier aus bieten Ranger mehrmals täglich kurze, geführte Trail-Wanderungen an, bei denen die reiche Natur erklärt wird. Die Region am Wonder Lake lässt sich auch auf eigene Faust erkunden. Die Nordhälfte des Parks besteht aus herber, hügeliger Tundra, durch die in breiten Flussbetten weitverzweigte, milchweiße Gletscherströme fließen. Der Nenana River bildet die östliche Parkgrenze. Die einzige 149 Kilometer lange, unbefestigte Stichstraße verläuft parallel zur Alaska Range etwa bis zur Parkmitte.

Das Wort Denali bedeutet in der Sprache der Athabaskan-Indianer übrigens „der Große“ oder „der Hohe“ und meint natürlich den Mount McKinley, der zur fast 1.000 Kilometer langen und hier am höchsten aufragenden Alaska Range gehört, die auch den Nationalpark im Süden begrenzt.

Service & Tipps
Ein Tag im Denali-Nationalpark
Nützliche Informationen über Ausflugsmöglichkeiten und geführte Wandertouren im Denali-Nationalpark finden Sie hier.

Riley Creek – Fairbanks

Tagesetappe: 122 Meilen / ca. 195 km

Routenvorschlag: Riley Creek – Nenana – Fairbanks

Wieder auf dem George Parks Highway, mit einem Zwischenstop in Nenana und der Möglichkeit zum Besuch des Alaska State Railroad Museums, erreichen Sie gegen Mittag Fairbanks. Der Nachmittag in dieser Stadt, die nur ca. 320 Kilometer vom Polarkreis entfernt liegt, ist für die Erkundung der lokalen Sehenswürdigkeiten und der näheren Umgebung vorgesehen. Besuchen Sie zum Beispiel das Alaska Dog Mushing Museum oder probieren Sie in einem der zahlreichen Restaurants die lokalen Spezialitäten, wie etwa die King Crabs. Weitere Attraktionen sind ein Besuch der Crown of Light, eine Diashow zum Thema Nordlichter, oder der Gold Rush Show im Malumute Saloon.

Service & Tipps
Flussfahrt mit dem Raddampfer
Besonders empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem Raddampfer auf dem Chena River.

Fairbanks – Tok Junction

Tagesetappe: 205 Meilen / ca. 330 km

Routenvorschlag: Fairbanks – Delta Junction – Tok Junction

Nach einem abschließenden Bummel durch Downtown Fairbanks am Morgen verlassen Sie die städtische Umgebung. Durch schöne Landschaft vorbei an zahllosen Flüssen und Seen geht es nun wieder südwärts. Heute sehen Sie auch zum ersten Mal die Trans-Alaska-Pipeline, die unweit des Highways den Tanana River quert. In Delta Junction beginnt der Alaska Highway.

Service & Tipps
In Delta Junction bietet sich ein Besuch des Big Delta State Historical Park (bei Meile 274,5 am Richardson Highway) an, mit seinen restaurierten Gebäuden aus der Zeit der Besiedelung Alaskas um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Tok Junction – Dawson City

Tagesetappe: 186 Meilen / ca. 300 km

Routenvorschlag:

Sie setzen die Reise fort über den im Winter gesperrten Taylor Highway. Jenseits der Baumgrenze durchfahren Sie alpine Hochplateaus und erleben eine einzigartige hügelige Landschaft mit borealem Nadelwald und Tundra. Dabei überqueren Sie am Little Gold Creek den höchst gelegenen Grenzübergang zwischen Kanada und den USA. Auf dieser Strecke passieren Sie so sonderbar klingende Ortschaften wie Chicken, Action Jackson oder Jack Wade Camp und erreichen dann am Nachmittag den Yukon River, wo Sie per Fähre nach Dawson City übersetzen.

An der Mündung des Klondike River in den Yukon gelegen, wird in diesem historischen Städtchen noch heute – wie zur Jahrhundertwende 19./20. Jhdt. – nach Gold gegraben. Wer Lust hat, kann selber sein Schürferglück beim Goldwaschen versuchen. Sie können den berühmten Bonanza Creek und ebenso die Jack London Cabin besichtigen. Auch ein Ausflug zum Midnight Dome, dem Hausberg von Dawson City, ist eine Option. Sehenswert ist das Dawson City Museum. Oder spazieren Sie einfach durch den kleinen Ort mit seinen teils noch originalen, teils liebevoll restaurierten Gebäuden.

Service & Tipps
Entertainment wie zu Zeiten des Goldrausches
Abends ist in Dawson ein Besuch von Diamond Tooth Gerties mit Casino und Cancan-Dance-Girls möglich. Programm. Im Palace Grand Theater gibt es ebenfalls Musical-Entertainment ganz im Stil der vorletzten Jahrhundertwende.

Dawson City – Whitehorse

Tagesetappe: ca. 530 km

Routenvorschlag: Dawson City – Carmacks – Whitehorse

Über den Klondike-Highway führt die heutige längere Etappe zurück nach Whitehorse. Sie werden unterwegs wiederholt den mächtigen Yukon-River sehen, mit annähernd 3.200 Kilometern Länge eine der längsten Wasserstraßen Nordamerikas. Natürlich besichtigen Sie auch die berüchtigten Five Finger Rapids, eine gewaltige Stromschnelle, die vielen Raddampfern in der Vergangenheit bei der Navigation zum Verhängnis geworden ist. Alte Poststationen, Rasthäuser und kleinere Ortschaften erinnern unterwegs immer wieder an die Zeit des großen Goldrausches.

Service & Tipps
Abschiedstour in und um Whitehorse
Wer noch etwas Zeit in der Gegend von Whitehorse verbringen möchte, findet neben den anfangs erwähnten Sehenswürdigkeiten weitere interessante Anlaufpunkte, wie etwa das Yukon Transportation Museum in der Nähe des Flughafens. Eine Bootsfahrt durch den Miles Canyon am Oberlauf des Yukon-River bietet sich ebenso an. Eine sehr schöne Tagestour ist auch der Besuch der alten Küsten-Goldgräberstadt Skagway mit der Möglichkeit der Teilnahme an einer spektakulären Bahnfahrt auf der White Pass & Yukon Route über den berühmt berüchtigten White-Pass.